FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE


SP Amteiparteitag 2017 und Nomination für die Amteibeamtenwahlen

13.März.2017

24 Kandidierende und 7500 Telefonate

Wangen Die SP der Amtei Olten-Gösgen blickte auf ein intensives Jahr zurück

Das Jahr vor dem Wahljahr ist für die Parteien ein besonders wichtiges. Kandidaten müssen gesucht, Fotos gemacht, Flyer und Plakate müssen gedruckt werden. Auch Shirkou Moradi, Präsident der Amteipartei Olten-Gösgen, blickt auf ein anstrengendes, aber positives Jahr zurück. Er freut sich über die 24 Kantonsratskandidierenden und die Nomination von Susanne Schaffner als Regierungsratskandidatin. Nach den Vorbereitungen folgte ab Jahresbeginn ein intensiver Wahlkampf mit Standaktionen, einem Wahlbrunch und der Basiskampagne, in deren Rahmen rund 7500 Telefonate mit Wählerinnen und Wählern geführt wurden. «Ich hoffe, dass unsere Bemühungen und die gute Liste durch einen oder gar zwei Sitzgewinne bestätigt werden», so Moradi. Der Wahlkampf sei jedoch nach dem 12.März noch nicht vorbei. Neben den überall in den Sektionen anstehenden Gemeinderatswahlen müsse man auch auf einen zweiten Regierungsrats-Wahlgang vorbereitet sein.
Auch Geschäftsleitungsmitglied und Kantonsratspräsident Urs Huber unterstreicht, wie wichtig es sei, im Falle eines zweiten Wahlgangs nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um den SP-Sitz in der Regierung halten zu können.

Geschäftsleitung erweitert

Nach einem Jahr mit einer lediglich fünfköpfigen Geschäftsleitung konnte die Versammlung in diesem Jahr sieben Geschäftsleitungsmitglieder bestätigen. Mit Christa Peier aus Starrkirch-Wil und Yvonne Majnarić aus Wangen bei Olten wird die Geschäftsleitung gestärkt und eine bessere Vertretung der einzelnen Sektionen gewährleistet. Die neue Geschäftsleitung setzt sich wie folgt zusammen: Shirkou Moradi (Präsidium); Simon Muster (Aktuariat); Christa Peier (Finanzen); Urs Huber (Kantonsratsvertretung, Anlässe); Simon Gomm (Vertretung Junge SP); Alice Guldimann (Medien) und Yvonne Majnarić (Vertretung Untergäu).

Ein weiterer Wahlkampf

Zum Schluss der Versammlung stand die Nomination für die kommenden Amtsrichterwahlen auf dem Programm. Eugen Kiener stellte sich als Bisheriger und Ruth Bürgler als Nachfolgerin der nach 12 Jahren demissionierenden Gisela Stoll zur Verfügung. Kiener liess es sich nicht nehmen, den Anwesenden ein wenig aus dem Amtsrichteralltag zu berichten: «Als Laie ist es oft schwierig, die juristischen Feinheiten nachzuvollziehen. Dennoch ist es eine sehr abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit». Der Oltner stellt sich gerne für eine zweite Amtszeit zur Verfügung.
Auch Ruth Bürgler kniet sich gerne in neue Aufgaben. Die gebürtige Urnerin lebt seit 20 Jahren in Trimbach. 16 Jahre lang war sie dort Mitglied der Werk- und Umweltschutzkommission. «Ich muss aktiv mitwirken, wenn ich in einer Gemeinde wohne». Ganz nach diesem Motto stellt sie sich nun als Amtsrichterin zur Wahl, und zwar mit voller Unterstützung der Amteipartei. Ruth Bürgler und Eugen Kiener wurden von der Versammlung einstimmig und mit grossem Applaus nominiert.




SP vor Ort